Seit der Eingemeindung von Jammelshofen im November 1970 führt Kaltenborn ein eigenes neues Wappen in welchem sich nun alle Ortsteile der Gemeinde wiederfinden.
Nach einem seinerzeitigen Beschluss des Gemeinderates besteht das Wappen aus einem Geviert mit schwarzen und silbernen Winkeln, versehen mit sieben Rauten auf goldenem Hintergrund, einer silbernen Rose sowie einer goldenen Lilie jeweils auf blauem Hintergrund. Auf dem vierten Geviert sind drei rote Rosenblätter auf silbernem Grund zu sehen.
Mit Peter von Kaltenborn starb der bolandische Stamm des Geschlechts 1561 aus. Das Kaltenborner Wappen, geteilt in Schwarzsilber und Blau, präsentierte zwischen drei goldenen Lilien eine silberne Rose. Ein Gerichtstag vom 11. Dezember 1564 bestätigte, dass die Unterherrschaft Kaltenborn-Hochacht unter kurkölnischer Oberhoheit stand. Das Wappen von Kurköln war durch ein schwarzes Kreuz in Silber gekennzeichnet. In der Unterherrschaft Kaltenborn-Hochacht hatte Kaspar von Bourscheid Mitspracherecht. Nach dem Kauf von Herrschaftsanteilen gehörte die Unterherrschaft 1708 endgültig den Herren von Bourscheid. Das Wappen der Bourscheids wird erstmals 1122 erwähnt und zeigt drei rote Seerosen. Jammelshofen unterstand vor der Franzosenzeit dem kurkölnischen Amt Nürburg und Virneburg. Das Wappen der Virneburger zeigte in Gold sieben zu zwei Balken aneinandergereihte Rauten.